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»Verräter an der nationalen Sache«

In Myanmar heizen fanatische Buddhisten die Gewalt gegen die muslimische Minderheit an. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ignoriert das Problem. Am 8. November sind Präsidentschaftswahlen
von Dominik Müller vom 09.10.2015
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Ashin Wirathu macht aus seinem Hass keinen Hehl: »Die Gesetze zum Schutz unserer Rasse liegen bereits auf dem Tisch. Aber diese Hure beschwert sich fortwährend darüber und nennt sie einen Verstoß gegen die Menschenrechte.« Die unflätigen Worte des buddhistischen Mönches aus Myanmar gelten der Südkoreanerin Yanghee Lee. Die UNO-Diplomatin besuchte gerade das asiatische Land, um die Einhaltung der Menschenrechte zu untersuchen.

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