Wählen alleine genügt nicht
Kein Zweifel, die Politik kennt die Dramatik der aktuellen Entwicklung. Die meisten Politiker sprechen sie allerdings nicht so offen aus wie Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble: »Es ist die erste Wirtschaftskrise, die unsere freiheitliche und soziale Ordnung infrage zu stellen droht«, schrieb er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für ihn war die Liberalisierung der Regularien für die Finanzwelt »ein Fehler«. Jetzt müssten Anreize für ein nachhaltiges Wirtschaften geschaffen werden. »Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.«
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