Zur mobilen Webseite zurückkehren

Streitfragen<br />zur Zukunft
Bedroht mehr Basisdemokratie die Demokratie?

Nein, auf keinen Fall Es ist die verdammte Pflicht von Demokratie, den Anspruch auf Mitbestimmung einzulösen
von Ralf-Uwe Beck vom 08.09.2017
Artikel vorlesen lassen

Die Demokratie ist ins Gerede gekommen. Nationalistische Strömungen erstarken, in Großbritannien stimmen die Bürger gegen die EU, in den USA wird ein Trump Präsident. Warum? Die Menschen seien eben anfällig für Populismus, der Pöbel denke nur an sich, Jugendliche seien zu doof und die Bürger nicht interessiert genug, heißt es. Also sollten sie möglichst auf Abstand gehalten werden. Falsch, das Gegenteil ist angesagt. Es wäre fatal, den Brexit und die US-Wahl »als Resultate eines ungehobelten Populismus« abzutun, heißt es in einem Weckruf von Stephen Hawking, veröffentlicht zu Beginn dieses Jahres. Die Sorgen der Menschen nämlich seien verständlich, die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit beklagenswert. Finanzhaie steckten gigantische Prämien ein, während die Allgemeinheit für deren Gier bezahlen müsse. Hinzu kämen Klimawandel, Artensterben, Lebensmittelunsicherheit. Und nun? Es »bleibt den führenden Entscheidungsträgern dieser Welt nichts anders übrig«, so Hawking, »als anzuerkennen, dass sie versagt und die Mehrheit der Menschen im Stich gelassen haben«.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0