Zur mobilen Webseite zurückkehren

Mehr Armut durch Freihandel?

Bald tritt das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Afrika in Kraft
vom 09.09.2016
Artikel vorlesen lassen

Viele Politiker und Ökonomen aus der Europäischen Union setzen große Hoffnungen auf Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und drei regionalen Staatengemeinschaften in Afrika. Die Freihandelsabkommen sollen die Volkswirtschaften Afrikas stärken und dafür sorgen, dass weniger Menschen aus diesen Ländern nach Europa fliehen. Kern der Abkommen ist der freie Güterhandel. Das heißt: Die beteiligten afrikanischen Staaten und die Europäische Union sollen die Einfuhrzölle gegenseitig senken. Auf diese Weise sollen afrikanische Exporteure leichter in die EU, die Unternehmer der EU aber auch leichter nach Afrika exportieren können. Als Zugeständnis an die Afrikaner können die Regierungen junge Industrien und heimische Unternehmen gezielt fördern – eine staatliche Förderung wird von Freihandelsabkommen normalerweise verboten.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0