Freiheitskämpfer verurteilt
Der 19-jährige Joshua Wong, Kämpfer für mehr demokratische Rechte in Hongkong, wurde zwei Jahre nach den Protesten in seiner Stadt verurteilt. Im Sommer 2014 hatte die »Regenschirm-Bewegung«, deren Wortführer er war, Hongkong lahmgelegt. Die Demonstranten forderten mehr Unabhängigkeit von Peking (vgl. Publik-Forum 13/2014). Ein Gericht in der autonomen chinesischen Sonderverwaltungsregion fand Joshua Wong (19) sowie seine Kollegen Alex Chow (25) und Nathan Law (23) nun der »illegalen Versammlung« schuldig. Die Strafe soll am 15. August verkündet werden. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Amnesty International protestierte scharf gegen die Verurteilung. »Die Strafverfolgung der Studentenführer wegen vager Anklagen hat den Beigeschmack politischer Rache durch die Behörden«, sagte Mabel Au von Amnesty in Hongkong.
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