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Personen und Konflikte

vom 22.07.2022
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Jutta Allmendinger, Soziologin und berufenes Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, empfand das erste Präsenztreffen im Vatikan als ernüchternd. Für Austausch und Diskussion sei kaum Zeit gewesen. Stattdessen habe die Konferenz aus einer Abfolge eng getakteter Kurzreferate bestanden, die in abstrakter Sprache vor allem die römische Sicht auf Ehe und Familie, die Fertilität, die Stellung von Frauen, die Einordnung von künstlichen Befruchtungen und auf das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Paare dargelegt hätten. »Ich hatte gedacht, dass wir als Wissenschaftler und Wissenschaftlerin gefragt sind: Beim Thema Familie etwa hätten wir auch einen guten Ansatz gehabt, unsere Vorstellungen mit Blick auf das Frauenbild der Kirche einzubringen.« Allerdings sei das im Rahmen der Konferenz nicht vorgesehen gewesen.

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