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Kettenreaktion

vom 07.07.2017
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Für die Atomkraftgegner im Westen der Bundesrepublik, den Niederlanden und Belgien war es ein großer Erfolg: Rund 50 000 Menschen nahmen an der neunzig Kilometer langen Menschenkette von Aachen über Maastricht und Lüttich bis zu den völlig veralteten und demzufolge instabilen belgischen AKW Tihange und Doel teil. »Wir bedanken uns herzlich bei 50 000 TeilnehmerInnen«, schrieb die grenzüberschreitende Initiative Stop Tihange auf Twitter. Der Protest unter dem Motto »Kettenreaktion Tihange« richtete sich gegen die wegen Sicherheitsmängeln umstrittenen AKW Tihange 2 bei Lüttich und Doel 3 bei Antwerpen. Es sei unverständlich und inakzeptabel, dass Belgiens Regierung den Weiterbetrieb der Kraftwerke genehmigt habe, erklären die Gegner.

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