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Leserbrief
Gute Lösung

vom 23.06.2026
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»Zu wenig Wohnraum«, dieser Ruf ist derzeit sehr oft zu hören. Leere Kassen und ein zunehmender Verbrauch von Flächen lassen die Schaffung von neuem Wohnraum auch nicht als Allheilmittel erscheinen. 11,7 Prozent brauchen mehr Wohnraum, zugleich haben viele Menschen zu viel Wohnraum, weil Kinder ausgezogen sind oder einer allein zurückgeblieben ist. Dieser ungenutzte Raum kann auch zur Belastung werden, weil er auch unterhalten werden will und die Nebenkosten manchen Rentnergeldbeutel sehr fordern. Das »Mainzer Modell« ist für mich viel mehr als ein Herumdoktern an den Symptomen. Es zeigt einen anderen Weg aus der Not: Intensivere Nutzung des Bestands zum Wohl aller. Es braucht dafür keine großen Investitionen, kein Land wird versiegelt, keine weiteren Wohnflächen müssen geheizt und gepflegt werden. Und trotzdem kann der Bedarf ein Stück weit befriedigt werden. Die Lebensqualität aller Beteiligten kann sich verbessern und vor allem ist diese Lösung sehr schnell zu realisieren. Robert Zajonz, München

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2026 vom 26.06.2026, Seite 62
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