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Ave Eva

Aus dem Glanz eines hohen Raumes hinab in die Schutzlosigkeit. Über das Gedicht »Königinnen« von Helga Unger.
von Christoph Strack vom 23.06.2026
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(Foto: alamy/Carolyn Eaton)
(Foto: alamy/Carolyn Eaton)

Siebenundzwanzig Zeilen, zwei unterschiedlich schwingende Absätze und ein Titel in Großbuchstaben, der voller Spannung beide Teile verbindet: KÖNIGINNEN. Zeitlebens hat die Münchner Germanistin und Romanistin Helga Unger sich um die wissenschaftlichen Bibliotheken im Freistaat Bayern gekümmert. Promoviert mit einer Arbeit zu franziskanischer Literatur des Mittelalters, ging es auch in ihren Veröffentlichungen um das Bibliothekswesen, um Frauenmystik des Mittelalters und um das Beginentum. 2012 war sie Mitherausgeberin eines Buches, das die Öffnung des Weiheamts für Frauen zum Thema hatte: »Unser Pfarrer ist eine Frau«.

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Schlagwort: Engel
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