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Personen und Konflikte

vom 12.05.2017
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Annette Detken, Volkswirtin und Abteilungsdirektorin bei der staatlichen KfW-Bankengruppe, wirbt für Klimaschutzversicherungen als zusätzliche Katastrophenhilfe bei Dürre, Starkregen oder Wirbelstürmen. Der Vorteil solcher Versicherungen bestehe darin, dass die Katastrophenhilfe nicht erst zusammengebettelt werden müsse und vom Wohlwollen der reichen Länder abhänge. »Ob der Versicherungsfall eintritt, wird nach festen Parametern wie Windgeschwindigkeit oder Niederschlag gemessen. Es sind objektive Indikatoren, die nicht manipulierbar sind.« Skeptisch äußerte sich dagegen Sabine Minninger, Klimaexpertin bei Brot für die Welt. Im Prinzip sei dies richtig, doch gegen den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels gebe es keine Versicherung. Vom Untergang bedrohte Inseln würde kein Konzern versichern. Außerdem wäre es »fatal, wenn die Debatte von Klimarisikoversicherungen dazu missbraucht würde, neue Märkte für die großen Versicherungskonzerne zu erschließen.«

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