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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2013
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Der letzte Brief
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Im Land der Hoffnungslosen

von Arnd Peltner vom 17.05.2013
Weit über 100000 Flüchtlinge leben in den Camps vor Goma. Dort herrschen Hunger und Elend, dort werden Frauen und Kinder vergewaltigt. Seit 1966 sind im Kongo über fünf Millionen Menschen ums Leben gekommen – und der Krieg nimmt kein Ende
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Goma liegt gleich neben dem ruandischen Gisenyi. Um zur Grenze zu kommen, fährt man auf einer Uferstraße entlang, vorbei an Palmen, Villen und einem traumhaften Blick auf den Lake Kivu. Die Ruander ziehen den Reisepass durch einen Scanner, ein Stempel, und dann darf man das Land verlassen. Dreißig Meter weiter ist man auf der kongolesischen Seite. Eine Grenzbutze, ein paar wackelige Plastikstühle, keine Glühbirne. Ein Uniformierter stellt einem Fragen, schaut den Reisepass durch, ob das Visum, die Akkreditierung aktuell sind und trägt alles ordentlich in ein großes Buch ein. »Welcome to the Congo«, lächelt er und gibt mir meinen Pass zurück.

Ich gehe den Weg einfach weiter. Es ist anders auf dieser Seite des Schlagbaums als hinter mir in Ruanda. Die Straße löchrig, alles wirkt runtergekommener,

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