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»Schönerleben ohne Nazis«

Zahlreiche Initiativen zeigen, wie sich Bürger in ganz Europa gegen Rechtsextremismus zur Wehr setzen
von Ulrike Schnellbach vom 27.03.2015
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Daniel Grebeldinger ist Rumäne; seine Mutter gehört der deutschen Volksgruppe an, sein Vater den Roma. Ob er selbst Diskriminierung erfahren hat, erzählt der 35-jährige Akademiker nicht, schließlich geht es nicht um ihn. Grebeldinger ist nach München gekommen, um bei einer Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung über Rechtsextremismus in Europa seine Arbeit vorzustellen. Mit der Initiative Navo Parudimos engagiert er sich in seinem Heimatland für Roma, und das mit einem ungewöhnlichen Ansatz: Er arbeitet mit gemischten Gruppen aus Roma und Nichtroma, die ansonsten eher Vorurteile gegeneinander hegen. Neulich zum Beispiel, erzählt Grebeldinger, hat ein Arbeitstrupp aus beiden Gruppen die Kinderabteilung eines Krankenhauses renoviert. Als Nächstes stehe ein Kindergarten an. »Wir wollen allen zeigen, dass die Roma nicht nur Bittsteller sind, sondern auch etwas geben«, erklärt der Projektmanager. Ein kleiner Beitrag von vielen, wie die Tagung der Bundeszentrale zeigte.

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