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Die Offenbarung der Stille

Mark Rothko war einer der der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seinen Bildern zu begegnen kann eine verstörende Erfahrung sein. Jetzt feiert ihn eine Ausstellung in Den Haag – und fragt nach dem Verhältnis von Kunst und Religion
von Andrea Teupke vom 27.02.2015
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Henk van Os, der ehemalige Leiter des Rijksmuseum in Amsterdam, gilt als nüchtern und bodenständig. Doch als der junge Kunsthistoriker und Mittelalterspezialist 1968 zufällig in einer Ausstellung in Basel auf ein Gemälde von Mark Rothko stößt, steht er wie »angenagelt«. Er »verlor sich in Licht und Farbe«, berichtet er später. Nie zuvor habe er so stark empfunden, was er in der Kunst suchte. Jetzt weiß er: Es geht darum, »aufzugehen in einer majestätischen Stille. Sich selbst zu entkommen in einem erhabenen Frieden«.

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