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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2021
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Gottes Land

vom 12.02.2021
Der politische Streit über eine biblische Verheißung. Mit Beiträgen des orthodoxen Schweizer Rabbiners David Bollag, des palästinensischen lutherischen Pfarrers Isaac Munther und einem Interview mit dem Publizisten Micha Brumlik
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Seit Jahrtausenden wird im sogenannten heiligen Land um eben dieses Land gekämpft. Es erscheint paradox, doch ein wichtiger Grund, warum es so schwer ist, zu einem friedlichen Miteinander zu kommen, liegt in den religiös aufgeladenen Ansprüchen der Konfliktparteien. Obwohl die Religionen eigentlich Frieden propagieren, wirken religiöse Großerzählungen und politische Theologien immer wieder konfliktverschärfend. Warum ist das Land religiös so wichtig – oder ist es das vielleicht gar nicht? Führt die biblische Landverheißung notwendigerweise zu einem jüdischen Staat? Was qualifiziert die Idee von Land, dass es so eng mit der Gottesfrage verknüpft ist? In zwei Essays und in einem Interview gehen wir diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach.

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