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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Das Dorf des Willkommens

von Elisabeth Voß vom 10.02.2017
Riace in Süditalien stand kurz vor dem Aussterben. Seit der Bürgermeister dort Flüchtlinge ansiedelt, geht es wieder aufwärts
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Der Ortsname Riace wird mit langgezogenem »a« ausgesprochen, weich und melodisch, wie eine Einladung in eine andere Welt. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine große Erzählung von einem kleinen aussterbenden Dorf, das Flüchtlinge aufnimmt – und damit neues Leben eingehaucht bekommt.

Jahrelang waren in Kalabrien, der ärmsten Region Italiens, nur die Alten zurückgeblieben. Die Jungen waren fortgegangen, um Arbeit zu suchen. So hatte Riace mehr als die Hälfte seiner 3000 Bewohnerinnen und Bewohner verloren, ein schrumpfendes Dorf, wie viele andere in dieser Gegend.

Und dann kamen die Flüchtlinge. Üblicherweise werden sie in Italien gleich nach der Ankunft in Lagern untergebracht, hausen dort unter erbärmlichen Bedingungen, ohne Privatsphäre, mit unzureichenden Sanitäranlag

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