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Atheismus
Jünger der Effektivität

Der vor zwei Jahren gegründete Verein Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) Schweiz schart junge, gebildete Atheisten um sich, die einem evolutionären Humanismus verpflichtet sind. Religion halten sie für ein irrationales Phänomen von gestern
von Wolf Südbeck-Baur vom 30.01.2015
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Sie wollen »weder heimischen noch fremden Göttern dienen, sondern dem grossen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu lindern«. Auf diese Worte von Michael Schmid-Salomon, dem deutschen Philosophen und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), beruft sich auch die GBS Schweiz, deren Förderkreis ungefähr hundert Leute angehören. Ihre Ethik beruht auf einem sogenannten evolutionären Humanismus, den die Schweizer GBS-Bewegung auf ihrer Internetseite wie folgt beschreibt: »Wie jeder konsequente Humanismus geht auch der evolutionäre Humanismus von der Notwendigkeit und Möglichkeit der Verbesserung unserer Lebensverhältnisse aus.« Dabei treten die Anhänger des evolutionären Humanismus ein »für die Werte der Aufklärung, für kritisches, rationales Denken, Freiheit und soziale Gerechtigkeit«.

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