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Der Feuerige

Feuerwehr hat viel mit Theologie zu tun, findet Jan Bauke
von Martina Läubli vom 30.01.2015
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Der Virus Feuerwehr hat Jan Bauke voll erwischt, sonst sässe er nicht hier, in der Wache der Berufsfeuerwehr Nord von Schutz & Rettung Zürich am Flughafen direkt neben der Piste, wo die startenden Jets über den Himmel donnern und die Löschfahrzeuge bereitstehen. »Wir erleben hier etwas, da kommt man im normalem Berufsleben nie hin«, sagt der Feuerwehrkommandant. »Gemeinsam einen Brand zu löschen, das schweisst ungeheuer zusammen.« Neben den intensiven Lebenserfahrungen und dem Gemeinschaftsgefühl fasziniere viele Feuerwehrleute auch die Action, räumt Bauke schmunzelnd ein. Doch Action macht nur fünf Prozent der Arbeitszeit aus. »Der grösste Teil ist Routine; man geht hin und schaut, was los ist, und meistens ist nichts.« Trotzdem: Wenn etwas passiert, muss man sofort reagieren. Innerhalb von drei Minuten ist die Feuerwehr an jedem Ort des Flughafens zur Stelle. Die Mitarbeiter sausen an einer Stange zu den Löschfahrzeugen herunter, jeder Handgriff sitzt. »In kürzester Zeit die richtigen Entscheidungen zu fällen, macht mir Spass«, schwärmt der Feuerwehrmann mit der ungewöhnlichen Karriere und der optimistischen Ausstrahlung.

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