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Die Papstkrise

So viel Opposition war nie in der römischen Kurie. Für die einen verändert Papst Franziskus zu wenig. Für die anderen führt sein Kurs der Barmherzigkeit in die Irre
von Thomas Seiterich vom 13.01.2017
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Papst Franziskus ist seit Kurzem achtzig. Er selbst sagt, sein Pontifikat ende vielleicht schneller, als gedacht. Der Aufbruch scheint vorbei. Sein Jahr der Barmherzigkeit, bei dem er allein auf dem Petersplatz in Rom vier Millionen Menschen traf und die Herzen der meisten mit seiner herzlichen Präsenz bewegte, ist zu Ende. Was bleibt? Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt – was die Kirchenspitze angeht – bitter aus.

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