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Meine Grenze

Fünfzig Jahre nach dem Mauerbau: Ein Mann aus dem Osten und eine Frau aus dem Westen erinnern sich, was die innerdeutsche Grenze für sie hieß und bis heute heißt
von Karl-Heinz Bomberg , Britta Baas vom 12.08.2011
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Britta Baas und Karl-Heinz Bomberg: Eine Frau aus dem Westen und ein Mann aus dem Osten Deutschlands erinnern sich an die Grenze
Britta Baas und Karl-Heinz Bomberg: Eine Frau aus dem Westen und ein Mann aus dem Osten Deutschlands erinnern sich an die Grenze

Karl-Heinz Bomberg: »In Creuzburg/Werra an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen im September 1955 geboren, bewegen mich die Phänomene der deutschen Teilung und Wiedervereinigung bis heute. Anfangs konnten wir noch mit dem Zug fahren, und ich erinnere mich an bewegende Ankünfte und Abschiede. Mit dem 13. August 1961, den ich als kleiner Junge nicht bewusst erlebte, kam Creuzburg ins Sperrgebiet. Wir mussten, um die kranke Oma zu besuchen, einen Passierschein beantragen. Das bedeutete einen nicht geringen bürokratischen Aufwand, den meine Mutter verfluchte. Als Kind war es spannend für mich, bei diesen Fahrten zwei Schlagbäume zu durchqueren. Unter der Obhut meiner Eltern fühlte ich mich sicher.

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Schlagwörter: DDR Wiedervereinigung
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