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Soziale Gerechtigkeit
Katholiken stemmen sich gegen Sozialabbau

Das Zentralkomitee deutscher Katholiken fordert eine Neujustierung der Sozialpolitik: Der Sozialstaat dürfe nicht unter Sparlogiken geraten, sondern müsse Teilhabe sichern, Prävention stärken und Menschen befähigen.
vom 26.05.2026
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Ein Flaschensammler auf der Suche nach Pfandgut: Das ZdK fordert eine Sozialpolitik, die Teilhabe sichert. (Foto: imago images / Dirk Sattler)
Ein Flaschensammler auf der Suche nach Pfandgut: Das ZdK fordert eine Sozialpolitik, die Teilhabe sichert. (Foto: imago images / Dirk Sattler)

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Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit warnt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) davor, den Sozialstaat vor allem unter Kostenaspekten zu diskutieren. In einem Beschluss seiner Vollversammlung fordert das ZdK Bund, Länder und Kommunen auf, die Sozialpolitik neu auszurichten – nicht mit Blick auf Kürzungen, sondern auf gesellschaftliche Teilhabe und Prävention.

Das ZdK warnt vor einer »gefährlichen Verschiebung« der Debatte: Fragen nach Effizienz und Finanzierung dürften nicht dazu führen, den Sozialstaat grundsätzlich infrage zu stellen. Sozialpolitik sei keine Belastung, sondern eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität. Teuer werde das Soziale erst dann, wenn Hilfe

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