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Die UN in Haiti: Lösung und Problem

Rund eine Milliarde Dollar verschlingt jährlich der sogenannte Stabilisierungseinsatz der Vereinten Nationen in Haiti, MINUSTAH. Rund zehntausend UN-Soldaten und UN-Polizisten sind im Land im Einsatz. Hilft das Haiti auf?
von Thomas Seiterich vom 12.12.2010
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Die Truppen werden jeweils nach einem halben Jahr abgelöst. Staaten wie Sri Lanka, Nepal, Jordanien, Uruguay, Chile und viele andere stellen Truppenkontingente. Das Oberkommando haben die Brasilianer. Sie stellen das größte Kontingent. Viele der UN-Militäreinheiten engagieren sich über ihren Dienst hinaus sozial. Die Armut, die die Soldaten bei ihren täglichen und nächtlichen Patrouillen sehen, ist einfach zu groß. Das chilenische Bataillon im Nord-Departement um die Hafenstadt Cap Haitien beispielsweise unterhält eine informelle Fußballschule für haitianische Jungen. Ihre Sternstunde hatte die MINUSTAH-Mission nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010. Obgleich es im völlig zerstörten MINUSTAH-Hauptquartier eine sehr große Zahl von Toten gab, halfen UN-Truppen und UN-Polizei rasch und effizient.

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