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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2013
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
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Die Politik im Steuersumpf

von Wolfgang Kessler vom 11.05.2013
Die Finanzminister wollen die Steuerflucht internationaler Konzerne stoppen. Doch Apple, Google und Co. nutzen nur die Schlupflöcher in Europa, die die Regierungen selbst geschaffen haben
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Als »Durchbruch« feiert der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold den Vorstoß der Finanzminister der sechs größten EU-Länder: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Spanien wollen Steueroasen schließen und fordern einen automatischen Informationsaustausch für alle Kapitaleinkommen. »Das ist Musik in meinen Ohren, denn für diese Ziele kämpfen globalisierungskritische Basisbewegungen seit Langem«, sagt Giegold, der einst attac mitgegründet hat.

Doch bei allem Jubel über die neue Einigkeit der EU-Finanzminister ist das größte Problem noch nicht gelöst: nämlich die Gewinnverschiebungen großer multinationaler Konzerne durch halb Europa und Steueroasen in Übersee, mit deren Hilfe sie ihre Steuerlast so gering wie möglich halten. Zwar wollen die Finan

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Schlagwörter: PolitikSteueroasen
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