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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2017
Kein Land in Sicht
Im Mittelmeer steckt Europa in einem moralischen Zwiespalt
Der Inhalt:

»Bildung als Mogelpackung«

von Wolfgang Kessler vom 12.09.2017
Wie Ökonomie-Lehrbücher die Studierenden manipulieren können, hat Wirtschaftsprofessorin Silja Graupe von der Cusanus-Hochschule untersucht. Ihr Fazit: »Es ist erschreckend«
Ökonomie-Professorin Silja Graupe hat in einer Studie nachgewiesen, wie einseitig Wirtschafts-Studenten die Ideologie vom freien Markt vermittelt wird (Foto: privat)
Ökonomie-Professorin Silja Graupe hat in einer Studie nachgewiesen, wie einseitig Wirtschafts-Studenten die Ideologie vom freien Markt vermittelt wird (Foto: privat)
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Publik-Forum: Sie haben die wichtigsten Ökonomie-Lehrbücher auf die Frage hin untersucht, ob sie die Studierenden manipulieren. Tun sie es denn?

Silja Graupe: Gregory Mankiw, der zurzeit wichtigste ökonomische Lehrbuchautor, behauptet von seinem millionenfach verkauften Werk, es wirke wie ein Portal: Einmal durchschritten, könnten Studierende nie mehr denken wie zuvor. Mehr noch: Ihre Weltanschauungen, Normen, Emotionen sollen sich unwiederbringlich wandeln. Und dies unbewusst. Meine Studie zeigt, dass Mankiw nicht zu viel verspricht: Er beeinflusst die Studenten nach Maßstäben, wie man sie aus dem Marketing, der PR und der Propaganda kennt. Damit wird die ökonomische Bildung zur Mogelpackung, die Studierenden lernen verdeckt eine Ideologie.

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Brigitte 17.09.2017:
Wie wahr. :-(

Echte Erkenntnisse werden der Allgemeinheit vorenthalten, damit wenige Personen daraus ihren Nutzen ziehen können.

Georg Lechner 17.09.2017, 11:59 Uhr:
Dieser Artikel verdient Weiterverbreitung. Dazu habe ich (mit Artikelverlinkung) in Internetforen beigetragen.