Shakespeares Einkaufsliste

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Shakespeares Einkaufsliste, japanische Luft, ein blinder Mönch, Tütensuppe und Gewaltenteilung. Käme eine KI auf diese sonderbare Kombination? Ich glaube kaum und erkläre auch gleich, warum nicht. Aber mit diesen fünf Begriffen lässt sich deutlich machen, wie Künstliche Intelligenz Schreiben als Kulturtechnik verändern kann.
Fangen wir mit Shakespeares Einkaufsliste an. Was hätte Shakespeare wohl auf seine Einkaufsliste geschrieben, bevor er auf den Markt in Stratford-upon-Avon gegangen wäre? Ich vermute, er hätte ein paar Stichworte hingekritzelt wie Brot, Wein, vielleicht Tinte oder Kerzen. Als ich die KI danach gefragt habe, lieferte sie aber viel mehr – neun Verse in einem Stil, den sie für Shakespeare hielt, wie »Ein Laib Brot, frisch gebacken, wie der Morgen selbst, um den Hunger zu stille
Mark Kleber ist Journalist und leitet derzeit die SWR-Abteilung »Religion und Welt«. Er beschäftigt sich schon lange mit KI als gesellschaftsprägender »Soziotechnologie« und den damit verbundenen ethischen Fragen.




