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Das Buch war eine Verlegenheitslösung. »Poesie« stand mit geschwungenen goldenen Buchstaben auf dem Einband aus braunem Kunstleder, dahinter leere Blätter: Ein Poesiealbum, das damals viele junge Mädchen hatten, um kleine Gedichte oder sogenannte Lebensweisheiten und Ratschläge zum Gedenken an ihre Freundinnen und Freunde festzuhalten. »Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine welket nicht, diese heißt Vergissmeinnicht.« Damit hatte sich die Schenkerin als erste verewigt. Ich fand das spießig und beschloss, in Zukunft doch lieber die Höhepunkte meines Lebens in diesem Buch aufzuschreiben.
Da war ich 15 Jahre alt, hatte das Leben noch vor mir, keine Ahnung und viele Ideen. Dutzende solcher Bücher würde ich vollschreiben, ein buntes Leben dokumentieren, vielleicht für meine Nachkomm
Ulla Schickling lebt in Frankfurt. Sie war bis zu ihrer Pensionierung Reiseredakteurin bei der Frankfurter Rundschau und arbeitet heute als freie Autorin.




