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vom 27.06.2020
von Marika Stede, Saulheim

In Zeiten von Corona und ausbleibenden Gottesdienstbesuchen habe ich mir einen kleinen Hausaltar errichtet: Auf einem Regalbrett sind ein Schaf, ein Engel, eine Kerze und eine Stele mit religiösen Begriffen platziert. Gott sei Dank existiert aber auch mein »innerer Altar«.

MEIN ALTAR

An meinen inneren Altar trete ich,
wenn die Welt spielt verrückt.

Momente des Innehaltens
gehören nun mir und drängen
die Welt ganz zurück …

Ich halte dann Zwiesprache
mit Gott und mit mir,
vertraue mich ihm an
und bin dankbar dafür,
dass es Stille gibt …
Frieden ohne Gier.

An meinen inneren Altar trete ich,
wenn ich bedürftig bin
nach Seinem Gespür.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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