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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Kosmisches Vaterunser für Religionslose

von Klaus Bohne vom 22.12.2017
Eine religionsübergreifende Meditation als Beitrag zur Vaterunser-Debatte
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Das Vaterunser erscheint vielen als ein Gebet, das nur die mitsprechen können, die an Christus glauben und ein personales Gottesverständnis haben. Doch ich möchte zeigen, dass man das Gebet auch in einem umfassenderen Sinn interpretieren kann, vorausgesetzt man teilt die Ansicht, dass die Welt, in der wir leben, größer ist als der Ausschnitt, den wir wahrnehmen, und dass es ein jenseitiges, allumfassendes Bewusstsein gibt. Dann kann ein Gebet sowohl ein Hilfsmittel zur Selbstbesinnung als auch eine Form der Kontaktaufnahme sein.

»Vater unser im Himmel«: Diese Anrede ist vielen unverständlich geworden. Wir reden Gott an, als wäre er ein Mensch. Die Zweifel darüber, ob das Sinn hat, lässt man am besten zunächst beiseite und nimmt wahr,

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