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Macht und Menschlichkeit

»Er übt Gewalt mit seinem Arm – und ist doch arm gekommen.« Warum ich mir eine Kirche wünsche, die nicht mit Härte auftritt, aber doch mit Entschiedenheit. Eine Weihnachtsbotschaft
von Gottfried Lutz vom 17.12.2010
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Der Satz »Er übet Gewalt mit seinem Arm« – fecit potentiam cum bracchio suo –, mit Pauken und Trompeten alarmierend ins Kirchenschiff geschmettert, gehört für mich ebenso zu Weihnachten wie der Choral »Er ist auf Erden kommen arm, dass er unser sich erbarm« – möglichst von einem Knaben mit einem hellen Sopran gesungen. Das eine ist aus Bachs Magnificat, dem »Lobgesang der Maria«, das andere aus dem Weihnachtsoratorium.

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