Abschiebung droht
Murat Akgüls Schicksal bewegt Leserinnen und Leser von Publik-Forum: Der Kurde, der seit dreißig Jahren in Nürnberg lebt, war in die Türkei abgeschoben worden und über die Balkanroute zu seiner Familie zurückgekehrt (Publik-Forum 21/19 und 22/19). Wegen illegaler Einreise war er verhaftet worden und bis zur Entlassung am 14. November in den Hungerstreik getreten. Nach einer kurzen Erholungsphase musste er zurück ins Ankerzentrum, sein Asylantrag wurde abgelehnt, und er wurde aufgefordert, das Bundesgebiet binnen einer Woche zu verlassen. Gleichzeitig erhielt er ein Wiedereinreiseverbot von zehn Jahren. Sein Anwalt lässt diese Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge per Eilantrag durch das zuständige Verwaltungsgericht Augsburg prüfen.
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