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Dämonen der Vergangenheit

Weil er aus der DDR fliehen wollte, wurde Christian W. Staudinger gefoltert. Seine Bilder erzählen davon – bis heute
von Dagmar Gester vom 07.11.2014
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Wir sitzen in der Küche, und Christian W. Staudinger erzählt von seinem Fluchtversuch aus der DDR. Nein, wir sitzen nicht, ich sitze. Er ist schon wieder aufgesprungen. Sein Erzählen ist ein körperlicher Vorgang, eine physische Anstrengung. Die Worte sind von Erinnerung durchdrungen, sie füllen den Raum und pressen alles andere an die Wand, wo einige seiner Gemälde hängen. Der bunte Akt über der Spüle, die Fotos der Eltern: Sie wirken bizarr, fremd, diese Dinge aus einem ganz normalen Leben.

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