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Ökofalle Internet

In der digitalen Welt gibt es keine rauchenden Schlote – sie gilt als saubere Alternative zur Industriegesellschaft. Doch wie umweltschonend ist die Computerwelt wirklich?
von Jens Klein vom 04.05.2012
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Klimawandel, Ressourcenknappheit und Umweltprobleme: In einer allzu oft verschwenderischen und ökologisch wie ethisch rücksichtslosen Welt scheint das Internet oftmals wie eine Oase der Hoffnung. Die digitale Welt wirkt sauber, umweltschonend und grenzenlos; kaum jemand assoziiert mit ihr riesige Fabrikhallen und rauchende Schlote. Stattdessen liegen die Vorteile des Internets klar auf der Hand: Es hat die Welt irgendwie kleiner gemacht, gilt als nahezu unerschöpflicher Wissensspeicher und spart zweifellos an einigen Stellen Energie und Ressourcen. So ersetzt die digitale Kommunikation via E-Mail zunehmend den Briefverkehr, die Recherche im Netz erspart manche Fahrt in die Bibliothek und Online-Videokonferenzen machen Flüge und Autofahrten zu Vor-Ort-Treffen überflüssig. Zwar ist die Vision vom »papierlosen Büro« nach wie vor reine Fiktion, dennoch gilt: Immer mehr reale Prozesse werden in die virtuelle Welt des Internets verlagert. Schon heute nutzen weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen das Netz. Und da keine Branche sich so rasend entwickelt wie die der Informationstechnologien, sehen einige darin sogar einen entscheidenden Hebel, um Wachstum langfristig vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Doch wie umweltfreundlich ist die Computergesellschaft wirklich?

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Schlagwort: Nachhaltigkeit
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