»Warum fürchtet ihr uns?«
Der Mann schwitzt. Es ist vier Minuten nach acht Uhr am zweiten Montagabend im Oktober, und Hausmeister Heuberger karrt eilig Stapel von Stühlen in die mit über 150 Menschen bereits voll besetzte Halle des Bürgerzentrums Niederhöchstadt bei Frankfurt. Denn es kommen noch immer Leute, die am Abendforum mit dem Thema »Was können wir vom Buddhismus lernen?« der evangelischen Andreasgemeinde teilnehmen wollen. Schließlich folgen über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem bewegend gestalteten interreligiösen Abend mit dem Zen-Buddhisten Kurt Kyu-Sei Österle. Am darauffolgenden Dienstagabend, als der Muslim Mohammed Laabdallaoui seinen islamischen Glauben mit mitreißender Begeisterung darstellt, kommen noch drei, vier Dutzend Teilnehmer mehr.
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