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Hilfe nur für Muslime?

Flutkatastrophe: Um etwas zu essen zu bekommen, müssen in Pakistan Christen und Hindus den Glauben verleugnen
von Norbert Sommer vom 08.10.2010
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Wir wurden von den Fluten überschwemmt. Wir haben alles verloren. Wir wollten Zuflucht in einem Aufnahme-Camp für Flutopfer suchen, doch man hat uns den Einlass verwehrt, weil wir Christen sind.« – »Meine Frau ist krank, doch der Arzt will sie nicht behandeln. Wir sollen warten, bis christliche Ärzte geschickt werden.« Klagen wie diese sind oft zu hören im pakistanischen Katastrophengebiet. Christen und Hindus werden dort aufgefordert, sich zum Islam zu bekehren. Dann könnten sie Hilfe bekommen. »Man muss also den Glauben verleugnen, damit die eigenen Kinder etwas zu Essen bekommen«, kommentierte ein Beobachter der evangelisch-freikirchlichen US-Organisation Open Doors die gravierende Diskriminierung religiöser Minderheiten in Pakistan.

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