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Susan Sontag
Mehr sehen, mehr fühlen, mehr denken

Zwei Ausstellungen in Bonn und München zeigen Susan Sontags Leben und ihre Theorie des Sehens. Wie wirken Kriegsbilder auf uns heute – abstumpfen, Mitgefühl oder Anklage?
von Anne Strotmann vom 22.09.2025
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Ikonischer Look: Susan Sontag hatte ein ambivalentes Verhältnis zur Fotografie, dennoch waren Fotos Teil ihrer »Selbsterfindung«. Dieses zeigt sie 1993. (Foto: Ullstein Bild – Schiffer-Fuchs)
Ikonischer Look: Susan Sontag hatte ein ambivalentes Verhältnis zur Fotografie, dennoch waren Fotos Teil ihrer »Selbsterfindung«. Dieses zeigt sie 1993. (Foto: Ullstein Bild – Schiffer-Fuchs)

Susan Sontag hatte im Kino gelernt, wie man cool wirkt. Die »Dark Lady of the Intellectuals« mit ihren maskulinen Outfits und dem dichten dunklen Haar, durch das sich später eine weiße Strähne zog, wusste sich zu inszenieren. In einem der »Screen Tests« von Andy Warhol aus dem Jahr 1964 nimmt die junge Frau eine Sonnenbrille ab und zündet sich lässig eine Zigarette an. Das Video ist in der Ausstellung »Sehen und gesehen werden« in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.

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Schlagwort: Ausstellung
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