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Krieg in Nahost
Töten mit Hightech

Erst explodierten Pager im Libanon, jetzt hat Israel Hassan Nasrallah getötet, den Anführer der Hisbollah-Miliz. Doch was als großer Erfolg erscheint, ist eine gefährliche Entgrenzung des Krieges. Ein Kommentar.
von Matthias Drobinski vom 28.09.2024
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In Nahost geht der Kreislauf des Tötens immer weiter. (Zeichnung: Klaus Stuttmann)
In Nahost geht der Kreislauf des Tötens immer weiter. (Zeichnung: Klaus Stuttmann)

Die Welt muss nicht trauern um Hassan Nasrallah, den skrupellosen Anführer der Hisbollah-Miliz, den nun Israels Bomben töteten; nicht um Ibrahim Akil, den Chef-Organisator des Terrors der »Partei Gottes«. Es ist auch kein Verlust für die Menschheit, dass Ismail Hanija nicht mehr lebt, der politische Anführer der Hamas, der in Katar ein Luxusleben führte und mit verantwortlich war für den mörderischen Überfall auf Israel. Er starb bei einer Explosion in Teheran, vermutlich durch eine israelische Geheimdienst-Aktion. Und vielleicht hat tatsächlich die Serienexplosion der Pager und Funkgeräte der Hisbollah-Kämpfer einen Terror-Angriff auf Israel verhindert.

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