Ein Syrer aus Neuruppin
Meher Azzam hat es geschafft. In Neuruppin. Vor etwas mehr als fünf Jahren wusste der syrische Familienvater noch nicht, dass es einen Ort mit diesem Namen gibt. Inzwischen ist er zu seinem zweiten Zuhause geworden. »Ich liebe Neuruppin«, sagt der 46-Jährige mit Inbrunst. Seine hartnäckige Entschlossenheit, die Familie in der ostdeutschen Provinz zu verankern, macht deutlich, worauf es ankommt, wenn Integration gelingen soll: Toleranz und Anpassungsfähigkeit auf beiden Seiten. Und Verantwortliche, die das Thema wirklich ernst nehmen.
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