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Aufgefallen
Platz für die Indigenen

Elisa Loncón, Angehörige des Mapuche-Volks, ist die erste Vorsitzende der verfassungsgebenden Versammlung Chiles. Sie will die Rechte der indigenen Völker auf Land und Kultur festschreiben.
von Philipp Lichterbeck vom 22.07.2021
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Elisa Loncón will Chile in ein plurinationales Land verwandeln (Foto: Elvis Gonzalez/imago)
Elisa Loncón will Chile in ein plurinationales Land verwandeln (Foto: Elvis Gonzalez/imago)

Die Ureinwohnerin mit Hut sitzt im chilenischen Senat auf dem Platz des Vorsitzenden. Sie trägt den traditionellen Umhang ihres Volks, um den Hals einen imposanten silbernen Schmuck. Das Senatsgebäude um sie herum wirkt europäisch-kolonial und altehrwürdig mit seiner Holzvertäfelung und den hohen Decken. Optisch passen Senat und die Indigene nicht zusammen. Doch genau darum geht es. Um die Verwandlung des alten, von Weißen dominierten Chile in eine moderne Nation, in der auch die Indigenen einen Platz haben.

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Schlagwörter: Chile Indigene
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