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»Willkommen in der Zwischenzeit«

Menschen in der Niederlausitz wollen das bis heute ausgebeutete Braunkohlegebiet in eine einzigartige Kulturlandschaft verwandeln. Doch nun wurde Kupfer erschlossen. Ein Besuch vor Ort
von Bettina Röder vom 27.07.2011
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Katja Wersch hat einen Traum. Ein kleines Stück ist er sogar schon Wirklichkeit. Zum Beispiel, wenn die 28-Jährige auf der Förderbrücke steht, die längst keine mehr ist. Blaue Stahlseile halten wie ein Zelt die moderne Konstruktion, das Metallgitter glitzert in der Sonne. Katja Wersch steht auf der Brücke ganz vorn in ihrem bunten Sommerkleid. Für einen Moment hat sie die Augen geschlossen. Wo einst Tag und Nacht das bedrohlich quietschende Geräusch der Baggerketten über dem Tagebau lag, ist es nun ganz still. Nur das Summen der Bienen in den blauen Disteln und der weißen Schafgarbe tief unten ist zu hören. In weiter Ferne glitzert Wasser. 2015 soll der Ilsesee hier im ehemaligen Tagebau in Großräschen südlich von Berlin in der Niederlausitz endgültig mit Wasser vollgelaufen sein.

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