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Fernweh trifft Wirklichkeit

Urlauber suchen die unberührte Natur.
Doch der Tourismus zerstört sie. Und im Ferienparadies profitieren nur wenige von den Reisenden. Ist fairer Tourismus überhaupt möglich?
von Barbara Tambour vom 28.06.2013
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Wenn Rainer Buchmann an seine Reise nach Südafrika denkt, fallen ihm als Erstes die Begegnungen mit Menschen im Township ein. »Eine junge Frau hat uns ihr Haus gezeigt. Sie war stolz, dass sie nicht mehr in einer Hütte aus Pappkartons lebt, sondern in einem Haus, das man abschließen kann, das einen Fernseher und einen Kühlschrank hat«, erzählt der 66-Jährige. Rainer Buchmann und seine Frau Erika haben mit sechs weiteren Reisenden an einer »Fair-Trade-Reise« nach Südafrika teilgenommen – der ersten, die in Deutschland angeboten wurde. »Unser Reiseleiter hat uns Begegnungen auf Augenhöhe ermöglicht und Brücken geschlagen zu Menschen, zu denen wir sonst nie in Kontakt gekommen wären«, berichtet der pensionierte Sozialwissenschaftler. »Die wunderbare Natur Südafrikas, die Sehenswürdigkeiten und die schönen Lodges waren eher Beigabe.«

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