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Kirchenasyl
Nicht die Helfer sind das Problem

Derzeit mehr als 300 Kirchenasyle zeigen, dass der Staat die Grundrechte der Geflüchteten nicht in ausreichendem Maße schützt; das sollten die Kirchen selbstbewusst vertreten.
von Christoph Fleischmann vom 10.06.2021
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Fordert ein Umdenken in der Asylpolitik: Die Oberzeller Franziskanerin Juliana Seelmann (Foto: PA/DPA/Daniel Karmann)
Fordert ein Umdenken in der Asylpolitik: Die Oberzeller Franziskanerin Juliana Seelmann (Foto: PA/DPA/Daniel Karmann)

»Das Kirchenasyl kritisiert nicht den Rechtsstaat, sondern hilft in Einzelfällen.« Mit diesen gut gemeinten Worten unterstützte der Würzburger Bischof Franz Jung die Oberzeller Franziskanerin Juliana Seelmann, die wegen der Gewährung von Kirchenasyl vom Amtsgericht Würzburg verurteilt worden ist. Sie hatte zwei Frauen aus Nigeria Kirchenasyl gewährt, denen die Abschiebung nach Italien und dort die Zwangsprostitution gedroht hätte. Seelmann habe aus tiefster christlicher Überzeugung gehandelt, bescheinigte ihr Jung.

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Schlagwort: Grundrechte
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