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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2014
Gebt den Kindern das Spiel zurück!
Wie fairer Fußball geht
Der Inhalt:

Kita »König David« in Osnabrück

Das dreijährige Provisorium Container ist Vergangenheit. Jetzt ist die bundesweit erste jüdisch-christliche Kita König David in Osnabrück in ein festes Haus umgezogen. Die Kita ist ein Kooperationsprojekt des Bistums Osnabrück, der Jüdischen Gemeinde und der katholischen Dom-Gemeinde Sankt Petrus, die auch der Träger ist. Derzeit werden täglich achtzehn Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. Die Kinder lernen vor allem jüdische, aber auch christliche Traditionen und Feste kennen. Das Essen wird koscher zubereitet. Die Leiterin der Kita ist katholisch, unter den Erzieherinnen sind beide Religionen vertreten. Neben der Kita gibt es in Osnabrück seit 2012 noch eine »Drei-Religionen-Schule«, die einen Beitrag zur Verständigung zwischen Juden, Christen und Muslimen leisten will.