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Katholische Kirche
Umarmen, um zu ersticken

Der Vatikan befürchtet Kontrollverlust. Das dürfte ein Motiv sein, Elemente des Synodalen Wegs für die Weltbischofssynode zu imitieren. Aber ein Gesprächsangebot bedeutet nicht automatisch Veränderungsbereitschaft.
von Michael Schrom vom 26.05.2021
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Wird Franziskus doch noch zum Wegbereiter einer großen katholischen Reform? Die Ankündigung eines mehrjährigen, weltweiten, breit angelegten Gesprächsprozesses über »Gemeinschaft, Partizipation und Mission«, der in eine Synode münden soll, hat Aufsehen erregt. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, nannte es ein »starkes Zeichen«. Die Gläubigen würden »wie nie zuvor« in die Vorbereitung einer Weltbischofssynode einbezogen. Das muss sich aber erst noch zeigen.

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