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Zusammen ist man weniger allein

Wohngemeinschaften werden immer beliebter – allerdings nur bei Studenten. Kann gemeinschaftliches Wohnen auch jenseits der dreißig eine bereichernde Lebensform sein?
von Gunhild Seyfert vom 22.05.2015
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Ein selbst gebackener Schokoladenkuchen steht auf dem alten Holztisch, und durch die Wohnküche zieht eine Duftmischung von Kaffee und Kräutertee. Eine junge Frau klopft an der Tür und wird gleich eingeladen. Die drei Männer und vier Frauen, die hier im westfälischen Städtchen Soest zusammensitzen, teilen sich nicht nur den Kuchen, sondern ein ganzes Haus mit sieben Wohnungen. Ihre Gemeinschaft ist verbindlich, sie wollen auf lange Sicht zusammenleben.

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