Meine Geschichte: Esther Bergsma
»Meine Sensibilität ist meine Superkraft«

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Meine Hochsensibilität ist meine Superkraft. Heute sage ich das voller Überzeugung. Aber ich erinnere mich genau, dass das nicht immer so war. Schon als Kind war ich »die, die zu viel weint«. Ich konnte ein Buch lesen, und noch Tage später kreisten meine Gedanken darum, wie es den Figuren wohl geht. In der Schule war Streit für mich kaum auszuhalten. Ich wollte immer, dass es allen gut geht – und wenn ich spürte, dass jemand ausgeschlossen oder verletzt wurde, traf mich das mitten ins Herz. Oft hieß es dann: »Stell dich nicht so an.« Also versuchte ich, meine Gefühle zu verstecken.
Dieses Muster habe ich lange fortgesetzt. Ich studierte, arbeitete, übernahm Verantwortung, bekam Kinder. Nach außen schien alles in Ordnung. Innerlich aber war ich oft erschöpft, weil ich so viele Eindrücke gleichzei




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