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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2016
Eine Stadt sucht Heilung
Brüssel nach dem Terror
Der Inhalt:

Apotheke für Arme muss bleiben

vom 15.04.2016

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen warnt davor, dass ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien die Versorgung armer Menschen mit preisgünstigen Medikamenten, sogenannten Generika, gefährden könnte. Generika sind Nachahmungen von Marken-Medikamenten, die denselben Wirkstoff enthalten, aber viel billiger sind. »Indien ist eine wichtige Quelle für bezahlbare, lebensrettende Generika, von der das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt abhängt«, erklärte die Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu.

Sie appellierte an die Verhandlungsführer, die »Apotheke der Armen« offen zu halten. Ärzte ohne Grenzen ist selbst auf Generika aus Indien angewiesen, insbesondere bei der Behandlung von Tuberkulose.

Die Europäische Kommission versicherte: »Das Freihandelsabk

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