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Aufgefallen: Joshy Pottackal
Von Missionsland zu Missionsland

Der indische Karmelitenpater ist erster deutscher (Weih-)Bischof außereuropäischer Herkunft.
von Christoph Strack vom 24.03.2026
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»Pater Joshy« bei seiner Bischofsweihe im Mainzer Dom – mit dem Hirtenstab aus Holz, in den sein Lieblingstier, der Delfin, eingearbeitet ist. Delfine, sagte man in der Antike, retten Schiffbrüchige. Das Symbol ging auf Christus als »Seelenretter« über; nun verwendet es Pottackal. (picture alliance/Geisler-Fotopress/Peter Back)
»Pater Joshy« bei seiner Bischofsweihe im Mainzer Dom – mit dem Hirtenstab aus Holz, in den sein Lieblingstier, der Delfin, eingearbeitet ist. Delfine, sagte man in der Antike, retten Schiffbrüchige. Das Symbol ging auf Christus als »Seelenretter« über; nun verwendet es Pottackal. (picture alliance/Geisler-Fotopress/Peter Back)

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Seine ersten Worte sind selbstkritisch: »Nun stehe ich hier, so wie ich halt bin, mit meinen Grenzen, Schwächen und Stärken. Wir Menschen sind nicht perfekt …« Das sagte Joshy George Pottackal, nachdem er im Mainzer Dom die Bischofsweihe empfangen hatte. Ungewöhnlich für einen Kleriker.

Vieles ist ungewöhnlich an Pottackal. Er ist in Deutschland der erste katholische (Weih-)Bischof außereuropäischer Herkunft. Er selbst bezeichnet sich im Gespräch als »Migrant«. Der 48-Jährige Karmelit, der vor 22 Jahren aus dem südlichen Indien nach Deutschland kam, wirkt humorvoll und ernst zugleich, er kann gut über sich selbst lachen. Wenn er erzählt, klingt regionaler deutscher Dialekt durch. Knapp 13 Jahre hat der Pater ja als Jugend- und als Ortspfarrer in Neckargemeinden bei Heidelberg gewirkt. Längst hat

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