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Fotoreportage
Über allem liegt immer noch der Staub

Vor drei Jahren wütete ein Erdbeben in der Türkei. Es zerstörte auch das Haus von Sevcan Karaças Familie in Antakya. Wie geht es der Mutter von fünf Kindern heute?
von Manuela Federl vom 07.03.2026
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Die Kinder von Sevcan Karaça leben im Hier und Jetzt und erfreuen sich an den Luftballons. Seit das Erdbeben ihr Haus zerstörten, wohnen sie in einem Container. (Foto: Manuela Federl)
Die Kinder von Sevcan Karaça leben im Hier und Jetzt und erfreuen sich an den Luftballons. Seit das Erdbeben ihr Haus zerstörten, wohnen sie in einem Container. (Foto: Manuela Federl)
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Sevcan Karaça ist noch wach, als um 4:17 Uhr am 6. Februar 2023 die Erde in Antakya zu beben beginnt. Sie weckt ihre Kinder und flüchtet mit ihnen ins Freie. Das Beben der Stärke 7,7 erschüttert den Südosten der Türkei und den Norden Syriens. Laut offiziellen Zahlen kommen mindestens 53 000 Menschen ums Leben, 125 000 werden verletzt. Sevcan Karaças Heimatstadt Antakya wird fast vollständig zerstört.

Als sie damals auf der Straße steht, stürzen hinter ihr die Ziegel vom Dach. Sie rettet sich und die Kinder, auch ihre Familie überlebt. Ihren Stadtteil Odabaşı jedoch trifft es hart: Etwa 2000 Menschen sterben, fast alle Gebäude werden zerstört.

Vor dem Beben wohnte Sevcan Karaça mit ihrer Großfamilie in einem zweistöckigen Haus. Im Erdgeschoss betrieb die Familie eine Bäck

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