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Libanon: Start-up im Flüchtlingslager

Wie aus einer Handarbeitsgruppe ein soziales Unternehmen wird
von Tanja Koch vom 22.01.2020
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Großauftrag: Frauen im Flüchtlingslager Shatila in Beirut besticken gemeinsam mit einer Praktikantin Einkaufstaschen (Foto: Shatila)
Großauftrag: Frauen im Flüchtlingslager Shatila in Beirut besticken gemeinsam mit einer Praktikantin Einkaufstaschen (Foto: Shatila)

Stofftaschen in Rosa, Lila, Blau und Gelb stapeln sich auf dem Tisch. Auf den Sofas sitzen fünf Frauen und prüfen die Qualität der Beutel. Sie bessern Nähte und Stickereien aus, wo das nötig ist. Sie arbeiten für Shatila Studio, ein junges Unternehmen im Flüchtlingslager Shatila in Beirut, Libanon. Insgesamt 74 Frauen verdienen dort ein regelmäßiges Gehalt mit Näh- und Stickarbeiten. Sie fertigen Kleider und Accessoires, die über einen Onlineshop weltweit verkauft werden. »Geld, das ich fürs Nähen verdiene, ist besser als das Geld, das ich früher von der UNO bekommen habe«, sagt eine 32 Jahre alte Näherin. » Weil ich weiß, dass ich es aus eigener Kraft geschafft habe, hat es mehr Wert.«

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Schlagwort: Libanon
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