Spenden statt schenken
Die Deutschen spenden in diesem Jahr deutlich mehr. Das gilt besonders für Bürger um die dreißig. Allein im September stieg das Spendenaufkommen um vierzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In der Weihnachtszeit hat das besondere Bedeutung: »Offenbar reduzieren die Verbraucher ihr Geschenkbudget zugunsten von finanziellen Zuwendungen für Flüchtlinge«, heißt es vonseiten der GfK. Das zeige sich gerade bei älteren Konsumenten. Bei der Altersgruppe der etwa Dreißigjährigen ist ein ähnlicher Trend zu beobachten: Sie reduziert ihre Ausgaben für Geschenke um 24 Euro, steigert aber mit zusätzlichen 63 Euro pro Person ihre Spendentätigkeit am stärksten.
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