Leserbrief
Reden statt Extremismus
Zu: »Frieden in die Mitte« (19/2024, Seite 11)
Trifft man nicht die Meinung der Friedensbewegten, so wird man ausgepfiffen. Diejenigen, die meinen, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr sei, unterdrücken selbst die Meinungsfreiheit am meisten. Die schlechte Informationspolitik der Regierung und der Opposition, die prinzipielle Gegnerschaft der Parteien, das Negieren wissenschaftlicher Erkenntnisse, das Schweigen der Kirchen, die Weigerung, über die Position des anderen nachzudenken, die mangelnde Bereitschaft friedlich aufeinander zuzugehen und so weiter, führt zum Extremismus. Nie ist etwas alternativlos, da nie etwas perfekt ist. Fritz Steven, Ratingen

